Sonntag, 23. Mai 2010

Sommerluft

Die Sonne brennt,
der Gin enthemmt
und steigt so hoch hinauf
bis in das Haupt,
das - mit Verlaub -
den Zustand öfters kennt.

Der Geist, er rennt auf Wiesen,
der Körper liegt im Gras,
dort wo die Disteln sprießen
und alles ist aus Glas.

Es hält sich kein Gedanke mehr,
im Meer von Gin und Rum.
Die Lider werden Teppich - schwer
und kippen einfach um.

So liegt man da, in grüner Flur
und kanns` nicht ganz benennen
und auf der Haut, da fühlt man nur
der Sonne heißes Brennen.

Mittwoch, 19. Mai 2010

der Schneck


Ich habe ja schon einiges gruseliges in meinem Leben gesehen und auch selber gemalt, aber DAS ist etwas ganz besonderes, denn:
es ist 
REAL! 
*Pa-Pa-Paaaam*

der Schneck!



Donnerstag, 6. Mai 2010

die Ente "BAH!"

Es war einmal ein Enterich
der ärgerte sich fürchterlich
über alle Welt.

Was gibt’s für mich?
So frug er sich
was mich am Leben hält?
Es gibt
nichts, was genügend ist
und nichts,
was mir gefällt.

So schimpfte er,
Tag ein Tag aus,
wie schlecht die Welt doch sei!
Vom Elefant bis zu der Maus.
Es war ihm Einerlei.

Da kam im leichten Wackelgang
die Ente „Bah!“ daher.
Sie quakte hier
und quakte da...
das ärgerte ihn sehr!

Er schwamm im nu
aufs Entchen zu
doch eh ers` sich versah,
Hat sie sich
zu ihm umgedreht
und brüllte ganz laut:
„BAH!“

Das schockte ihn!
Das schmerzte ihn!
Was war an ihm verkehrt?
Wie konnte sie
nur sowas tun?
Er war doch so viel Wert!

Sie schwamm davon,
er blieb zurück
und schaute auf das Wasserstück
auf dem soeben großes Glück
ihm scheinbar war geschehen.

Wenn er für sie
so nichtig ist
Dann muss sie wertvoll ein
beschloss
der wirre Enterich
und fühlte sich allein.

Er heftete sich hinten an
und folgte Ente „BAH!“
und hoffte wohl ganz insgeheim,
vielleicht sagt sie mal „JA!“

Soweit ich weiß
hat sie bisher
noch immer „BAH!“geschrien.
Und Nachts sieht man die beiden dann
so ihre Kreise ziehn.

dämonische Schafe

Da habt ihrs.
Und darum sollten Schafe niemals unter Friedhöfen grasen. ;)