Dienstag, 13. April 2010

Hübsch, wa?

Das ist mein Ausblick morgens auf dem Weg zur Arbeit.

Donnerstag, 8. April 2010

im Nebel

Im Nebel stehn
die Nebelkrähn
und sind dabei hübsch anzusehn
wie sie auf einem Bein da stehn
und dichte Schwaden um sie wehn.

Man sieht sie jeden Abend gehn
zum Moor und zu den Nebelkrähn.
Dort bleibt sie Stund um Stunde stehn
um blicklos in das Nichts zu sehn.

Doch wirft ihr Blick
ihr nichts zurück.
Wie Gas verblasst
das zarte Stück,
wird Nebel
und verlornes Glück.

wie ein Fabelwesen









Samstag, 3. April 2010

Depression

Lege ich mich nachts zur Ruh,
schließe meine Lider zu,
denk ich an das,
was niemals ist.
und was man doch
nie ganz vergisst.

und es wächst,
wie Stein auf Stein,
eine Mauer aus Gebein
und ein Dach aus Diamant
den ich tief im Dunkeln fand.

Keiner sieht,
was drunter liegt
bis es leise Risse kriegt
und sich langsam selbst ergießt
flüsternd in die Schwärze fließt

um ungehört
verblasst zu schweigen
bis sich
die letzten Mauern neigen.