Samstag, 3. April 2010

Depression

Lege ich mich nachts zur Ruh,
schließe meine Lider zu,
denk ich an das,
was niemals ist.
und was man doch
nie ganz vergisst.

und es wächst,
wie Stein auf Stein,
eine Mauer aus Gebein
und ein Dach aus Diamant
den ich tief im Dunkeln fand.

Keiner sieht,
was drunter liegt
bis es leise Risse kriegt
und sich langsam selbst ergießt
flüsternd in die Schwärze fließt

um ungehört
verblasst zu schweigen
bis sich
die letzten Mauern neigen.

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