„Mein Herz mein Herz wo ist es nur hin...“
flüstert im Eis die Schneekönigin.
eine Antwort bleibt aus,
hoch oben hinaus
weht der Nordwind so kalt
und unendlich alt.
„Mein Herz mein Herz, ich hab es verloren,
Es ist in tiefschwarzer Kälte erfroren.
Der Nordwind singt sein ewiges Lied,
sodass aus mir alle Wärme entflieht.“
Im Herzen des Nordwinds war Mitleid entfacht,
er blies die Wolken quer durch die Nacht.
Da stieg leise flüsternd der Schwärze empor,
ein funkelnder, glitzernder Sternenchor.
Eisige Splitter, am Himmelszelt.
Ein Herz das für Herzen die Nacht erhellt.
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