Samstag, 30. Januar 2010

Augenweide - Winterkrähe


Gestern beim Spazieren gehen geschossen. 

Donnerstag, 28. Januar 2010

Donnerstag, 14. Januar 2010

eine Ahnung zu Lieben

eine Ahnung zu Lieben
ist hier hängen geblieben
und lässt keine Ruh!
Was ich will, bist du.

der letzte Tropfen

Er saß in einem Cafe am Markt, als irgendwo auf der Welt der Tropfen fiel, der das Fass zum überlaufen brachte.

Er war eh schon den ganzen Tag über frustriert gewesen. Egal wo man hinsah oder hin las, nichts als Hiobsbotschaften. Ein Wohnhaus mutwillig abgebrannt, 7 Tote, darunter 3 Kinder. Wirtschaftskrise, Massensterben, steigende Armut, Korruption…
Er verstand die Welt und die Menschen nicht mehr. Was einem die Nachrichten und das Fernsehprogramm (besonders das nach 10 Uhr) über die Menschen und ihren Umgang unter und miteinander vermittelte, ähnelt so sehr den Beschreibungen von Sodom und Gomorrha, dass er eigentlich täglich auf den großen Blitzschlag oder ähnlich Spektakuläres wartete, das ihn und Seinesgleichen vom Antlitz der Erde brennen würde.

Als es dann aber heute Mittag endlich soweit war, kam es so unauffällig, dass er es gar nicht bemerkte. Für einen kurzen Moment hatte er ein merkwürdiges Summen im Kopf gehabt, dann gab es einen Ruck, der durch sein Innerstes und durch den Kern der Erde selbst zu gehen schien und die Realität verschob sich. Eine große Ernsthaftigkeit überkam ihn und er wusste endlich, wie er dem ganzen Elend ein Ende bereiten konnte.
In aller Ruhe faltete er seine Zeitung zusammen, legte sie auf das kleine Tischchen und ging los.

Er wusste nicht wirklich, wo er hinging, doch eine schreckliche Sehnsucht, die plötzlich aus seinem tiefsten Inneren erwacht war, wies ihm den Weg. Nach Hause und zur Lösung aller Probleme.

Er war schon einen Tag gewandert und verfiel immer wieder in einer Art Trance. In den wenigen Momenten, in denen er fast zu sich selbst zurückfand, beschlich ihn eine ungute Ahnung, dass etwas an der ganzen Sache nicht stimmte. Wie im Traum nahm er wahr, dass sich der Himmel merkwürdig gelb verfärbt hatte und dass außer ihm noch eine ganze Menge mehr Menschen in dieselbe Richtung wie er wanderten. Viele hatten einen entrückten Ausdruck im Gesicht, andere schliefen sogar im Gehen, ohne jedoch jemals gegen ein Hindernis zu stoßen. Das war es auch, was ihn ein Stück weit in die Realität zurück holte. Er beobachtete, wie ein ca. 9 Jähriges Mädchen, das die Augen eindeutig geschlossen hatte und sich im Tiefschlaf befand, plötzlich immer schneller lief und mit einem unglaublichen Satz über den Graben einer Baustelle sprang, der ihr den Weg versperrte. Das konnte nicht sein. Dieser Erkenntnis folgte die Schwärze, die sich höhnisch grinsend über sein Bewusstsein stülpte und damit fürs Erste den dünnen, glühenden Faden zu diesem kappte.

Als er das nächste Mal erwachte, war es aus Hunger heraus. Wie lange war er schon unterwegs? Er sah sich langsam von rechts nach links um, während seine Beine ihn stetig vorwärts trugen. Mittlerweile waren die Straßen voll von wandernden Menschen.
Eine Menschenwanderung. Ein nervöses Kichern wollte bei dem Gedanken seiner Kehle entrinnen, doch nur ein heiseres Quietschen war zu hören. Als wäre jemand mit großem Schuhwerk auf eine kleine Maus getreten. Wo wanderten sie hin? Überdeutlich spürte er das unmenschliche Sehnen, dass von einem unbestimmten Punkt in der Ferne ausging. Er musste etwas essen, um es erreichen zu können. Sehr bald schon kam er an einem Supermarkt vorbei, dessen Türen einfach offen standen, ohne das ein Kassierer oder sonst ein Beschäftigter zu sehen gewesen wäre. Dafür lagen überall Essensreste und leere Verpackungen auf dem Boden.
Wie seine Vorgänger auch, machte er sich daran, wahllos etwas aus den Regalen zu nehmen und solange und so viel zu essen, bis nichts mehr in ihn hineinpasste. Dann nahm er in jede Hand eine Flasche Wasser und machte sich wieder auf den Weg, dem Sehnen hinterher, dass sich wieder über seinen Verstand zu legen begann. Bevor er wieder komplett in der Schwärze versank, schnappte er ein paar Wortfetzen aus einer wohl sehr ernsthaften Meldung aus einem Radio auf, das irgendwo einsam vor sich hindudelte.

„…bei Bohrungen auf eine Gasblase gestoßen… katastrophale Auswirkungen… Riss bis in den Erdkern hinein… merkwürdige seismische Schwingungen, stärker werdend… unerklärliche Massenwanderungen ausgelöst…“
Mehr hörte er nicht mehr, aber unwillkürlich hatte er das Bild von einem riesigen Wassertropfen vor Augen, der mit einem gewaltigen „Platsch“ auf die Erde niederfällt und alles unter sich begräbt.
Der letzte Tropfen.

Wirklich wach wurde er seit dem nicht mehr. Manchmal drangen kurze Bilder in die Schwärze hinein, die ihn umgab. Episoden, in denen er nach Essen suchte. Wandernde Nächte unter rot leuchtenden Sternen. Und immer die Sehnsucht. Der Wunsch, endlich nach Hause zu kommen. Je näher er seinem Ziel kam, desto friedlicher wurde er. Seine Schritte wurden immer leichter, die Luft schmeckte herrlich salzig und im Geschrei der Möwen, die seit ein paar Tagen über ihm und den unzähligen Menschen um ihn herum ihre Kreise zogen, lag die Verheißung der Erfüllung aller Wünsche und Träume die er jemals gehabt hatte. Egal wohin seine leblosen Augen blickten, die Menschenmassen reichten bis weit über den Horizont hinaus. Viele waren nackt und auch er begann, sich langsam auszuziehen und seine Kleider Stück für Stück wie eine alte Haut hinter sich zu lassen. Alle Sorgen dieser Welt schienen damit von ihm abzufallen. Nie fühlte er sich befreiter, war er glücklicher in seinem Leben.
Völlig nackt schritt er über einen weichen Teppich aus Kleidern eine Düne empor.

Und wusste, er war am Ziel.

Er blickte hinab aufs Meer, das unter starken Schwingungen vibrierte, wie Wassertropfen auf einer Bassbox. Ein Nebel aus feinen Wassertröpfchen stieg vom vibrierenden Meer auf, soweit das Auge blicken konnte ,und zog langsam aufs Festland raus. Dabei brach sich in ihnen unzählige Male das Sonnenlicht, um damit die ganze Welt in einen Schleier aus Myriaden von winzigen Regenbögen zu tauchen.

Ein seliges Lächeln umspielt sacht seine Lippen, als er langsam den Anderen folgend zum Wasser hinabsteigt. Unglaublich, wie lächerlich einfach die Lösung doch eigentlich war! Warum da keiner früher drauf gekommen ist? Einfach ins Meer zurückzukehren?, dachte er ein wenig erstaunt, als er dem Gesang des Meeres folgte. Sacht kitzelten die ersten Wellen seine Zehen. Sand kicherte unter seinen Sohlen. Wie wunderschön das Leben doch ist, durchfuhr es ihn noch einen Moment.

Dann begab er sich auf alle Viere und kroch zurück ins Meer.

Die Augen nach hier, der Schritt nach da

Die Augen nach hier, der Schritt nach da.
Taten sind Lügen und Lügen sind wahr.
Denk mit dem Bauch,
steh auf dem Schlauch,
trag Nester von Flausen im Haar.

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt,
Gefahren verachtend, ins Leben verliebt!
Den Kopf in der Wand,
die Finger verbrannt,
Vernunft von Impulsen besiegt.

Komplett durcheinander im Gleichgewicht.
Weiss wer ich bin und weiss es doch nicht.
Den Kopf fest verschlossen,
im Herzen weit offen,
mein Leben in Schatten und Licht.

im Rhythmus

Mein Herz schlägt im Rhythmus
und dein Herz schlägt mit.
Komm wir laufen,
wir laufen zu Dritt.
Du und ich
und das Schicksal,
vielleicht.
Bis mein Herz,
bis dein Herz,
Gewissheit erreicht.

Frau mit Hut

Frau mit Hut
sucht Mann mit Mut
um auszuziehn`
die Welt zu sehn`.

Suche treuen Weggefährten
zum Apfelklau in Nachbars Gärten
und zum einfach zweisam sein!
Dort, im Gras, bei Sonnenschein.

Könnte ich,
vielleicht für dich
die Wache stehn
so lass dich sehn...

Nur Mut!
Die Frau mit Hut

zwei Katzen

Saßen zwei Katzen
mit ihren Tatzen
auf einem Zaun...
man glaube es kaum.

Ich wollt ich wär ein Stein

Ich wollt ich wär ein Stein.
Nicht gut und nicht gemein,
von allem Wissen rein
und überall daheim.

Ich säh den ganzen Frust dann nicht,
hör nicht das Wort, das Herzen bricht.
Nur Sein.

Das wär die einzge Pflicht.
Bis irgendwann
die Zeit erlischt.

unleidlich

Heute Abend ist ein Abend
an dem ich
Schokolade labend
sagen kann,
dass ich mich grad
nicht leiden kann.

Zwei Kissen

Es saßen zwei Kissen
mit schlechtem Gewissen
im Bett.

Denn sie hatten,
das solltet ihr wissen,
den Schläfer beschissen!
Das war zwar nicht nett,

doch pflegt der sich eben
auf die Kissen zu legen
das Gesäß vorneweg.

Doch eines Abends warn`sie bereit:

Da bissen die Kissen
als ihre Nerven zerrissen
ihm in den Speck,
ein Geheul vorneweg,

als wärn`die Geschöpfe der Hölle nicht weit!

Der arme Kerl getäuscht von Daunen
sprang mit einem letzten Raunen
zu Tode erschrocken
aus dem Bette hinaus

und hauchte sogleich
sein Lebenslicht aus.


Und die Moral von der Geschicht:
Auf Kissen kommt nur das Gesicht.

Revanche

Unter mir erklingt dein Schrein
(erstes Schippchen)
so voller Angst und so allein
(zweites Schippchen)


wie meines unter dir erklang
(nächstes Schippchen)
als ich vor Schmerz nach Atem rang.
(viertes Schippchen)


Dein "Nein" verklingt hier ungehört
(fünftes Schippchen)
-meins hat dich auch noch nie gestört.
(sechstes Schippchen)


Mein Herz so lang an deinem hing...
(noch ein Schippchen)
nun liegst du in dem Sarge drin,
(achtes Schippchen)


in dem ich dich nach all den Jahren
(neuntes Schippchen)
beschlossen habe zu verwahren.
(zehntes Schippchen)



Dort wird dich niemals jemand stören
(elftes Schippchen)
bis du gelernt, ein "Nein" zu hören.
(letztes Schippchen)

St. Martin

Es leuchten die Sterne
und die Laterne
vom Kind.
Doch
es sind,
ihr werdet`s mir glauben,
die strahlenden Augen
die an dem Spektakel
das Schönste hier sind.

Tanz mit mir auf den Dächern der Welt

Tanz mit mir auf den Dächern der Welt.
Nimm meine Hand, wenn’s dir gefällt.
Durch dick und dünn,
durch groß und klein
will ich
an deiner Seite sein.

Tanz mit mir auf den Dächern der Welt.
Dort wo die Sonne die Herzen erhellt.
Den Wind im Haar,
im Rot der Schindeln
will ich mit dir
gemeinsam schwindeln.

Tanz mit mir auf den Dächern der Welt.
Dort wo der Eine den Anderen hält.
Mein Herz, meine Liebe,
die schenke ich dir.

Nimm meine Hand
und tanze mit mir.

Kugelfische verlieben sich nicht

Kugelfisch I
traf Kugelfisch II
Im Meer.
Kugelfisch I
gefiel Kugelfisch II
Irgendwie sehr,
und Kugelfisch II
fand Kugelfisch I
auch nicht verkehrt.

Doch Kugelfisch I
starrt Kugelfisch II
einfach nur an.
Und Kugelfisch II
steht von Kugelfisch I
völlig im Bann...
Der Atem ist kurz,
die Blicke sind lang.

Beide werden
ganz rot und nervös
Kugelfisch I
ist vor Kugelfisch II
völlig entblößt
Und auch Kugelfisch II
reagiert auf Kugelfisch I
Nicht grad gelöst.

Und es kommt
Wie man`s gedacht,
Kugelfisch I
hat sich füllig gemacht,
auch Kugelfisch II
kann dem Druck nicht entgehn`
und muss sich
aufblähn`.

So treiben
die Beiden
nun hilflos
durchs Meer...
Wiedersehen
Ohne Gewähr.

Welch Weisheit aus den Worten hier spricht?
Kugelfische verlieben sich nicht.
*^^*

Ein Geheimnis

Es gibt ein Geheimnis, das verrate ich nicht!
Oder doch...
vielleicht...
man weiß es noch nicht!

Ich küsste schon vieles,
so einiges, ja...
Ich küsste schon Fieses!
Und strohblondes Haar.
Ich knutschte die Katze,
die Pfötchen gleich mit!
Ich schmatzte die Fratze
aus hartem Granit.
Ich küsste den Traum
der mir einstmals entwich,
die Lippen am Baum
und einen zappelnden Fisch.
Ich knutschte die Welt!
Und ein Kindchen ganz sacht...
Küsste den Held,
der nur Trauer gebracht.
Ich küsste die Muse und sie küsste mich...
Doch eigentlich,
da küsste ich,
viel lieber
Dich.

Samstag, 2. Januar 2010

Herr Einsam

Einsam stand am Wegesrand,
einen Stein in jeder Hand.
Brüllte seinen Schmerz heraus,
wusste nicht mehr ein, noch aus.

Doch die Leute auf dem Weg
Schauten höchstens einmal schräg,
halfen nicht und hörten nicht
Was Herr Einsam ihnen spricht.

"Ich bin Einsam!" Schrie er aus,
Brüllt es in die Welt hinaus!
Doch die Welt erhört ihn nicht.
Einsams Hoffnung ganz verlischt.

Einsam steht am Wegesrand.
Einen Stein in jeder Hand.
Hilfe sucht er lang nicht mehr.
Wirft nun Steine hinterher,

hinter all den falschen Fratzen!
So, dass ihre Köpfe platzen!
Drückt ein Stück von sich hinein:
"Ab heute sollt ihr einsam sein!"

natürlich bin ich glücklich

Natürlich bin ich glücklich,
was für eine Frage!
Du kannst mir glauben.
Ehrlich!
Wenn ich’s dir doch sage.
Nein,
es fehlt mir nichts,
zurzeit
in meinem Leben.
Was könnt es denn,
so im Moment,
noch Schönres für mich geben?

Ich habe doch
den Fernseher hier,
mit 105 Programmen.
Da kann ich mich dann,
regungslos,
alleine vor entspannen.
Ich habe drei
Konsolen da,
die immer mit mir zocken.
Und auf die 1000 Titel hier
kann ich
die Nacht abrocken.

Einsam?
Ich?!?!
Ach quatsch doch nicht!
Du bildest dir was ein.
Mit dem Medium Internet
bin ich doch nicht allein!
Ich hab hier Freunde,
hundertfach!
Erobre ganze Welten!
Und draußen auf der Straße,
da könnt ich mich erkälten.

Ich habe doch
mein Mobilephone,
mit Base, wie du ja weißt.
Damit schreib ich stundenlang,
bis es
dann ganz verschleißt.
Bewundre und bestaune noch,
die Fülle meiner Kleider!
Menschen
die so`n Müll erzählen,
das sind doch alles Neider!

Natürlich bin ich glücklich,
was für eine Frage!
Du kannst mir glauben.
Ehrlich!
Wenn ich’s dir doch sage.
Nein,
es fehlt mir nichts,
zurzeit in meinem Leben.
Was könnt es denn,
so im Moment,
noch Schönres für mich geben?

Sag es

Lass uns nicht darüber sprechen
über das Versprechen brechen.
Über das Gemeinsam sein
in einem Zug mit Einsam sein.

Lass es schweigend Stille ruhn
und ab heute einfach tun
als wär nichts mit uns geschehn.
Als hätten wir uns nie gesehn.

Erdrück mich nicht mit deinem Wahn,
wie ich`s fast mit dir getan.
Jetzt nimm die Hände vom Gesicht!
Und sag: Das Wir, das gibt es nicht.

Sag es.

ich wills nicht mehr

Ich hab hier was und will`s nicht mehr.
Ich kann es nicht gebrauchen.
Es ist für mich doch viel zu schwer
und bringt mich arg ins Straucheln.

Ich weiß nicht damit umzugehn`
und brech es nur entzwei.
Ich lass es jetzt dort drüben stehn`.
Es ist mir einerlei.

Wenn`s einer will so nehm er`s sich,
ich will es gar nicht wissen.
Ich hab es nicht umsonst ganz frisch
aus meiner Brust gerissen.

Ich habe mich ihm abgewandt,
als wärs`nie meins gewesen.
Wenn du es willst, nimms an die Hand.
Sonst lass es halt verwesen.

Ich brauch es nicht, ich wills` nicht mehr.
Ich habe es so satt.
Die Brust, sie ist erfrischend leer.
Wenn man kein Herz mehr hat.

fremde Hände frisst man nicht

Ich traf einen Ghul
zur Mittagszeit.
Er zeigte sich in einem Kleid,
das ihn freundlich ließ erscheinen.
Lieblich,
fast.
So will ich meinen.

Und ich gab ihm
meine Hand,
denn ich hatte nicht erkannt,
Dass ein Ghul ein Ghul nun ist.
Und wirklich
gerne
Hände frisst.

Nachdem er mir
die Hand abnagte
war es dies, was er mir sagte:
Ich danke dir für deinen Mut.
Nun geht es mir
so richtig
gut.

Als er sich dann
hinfort bewegte
und meine Faust vor Wut erbebte,
sah ich, was mein Herz erquickte:
Dass er
an meiner Hand
erstickte.

Und die Moral von der Geschicht,
fremde Hände frisst man nicht.

Distel

Ach, sie ist schön anzusehn`!
Bitte lass die Distel stehn`!
Geh schnell weiter, sie verlischt
nicht, wenn sie aus Liebe bricht.