Ich traf einen Ghul
zur Mittagszeit.
Er zeigte sich in einem Kleid,
das ihn freundlich ließ erscheinen.
Lieblich,
fast.
So will ich meinen.
Und ich gab ihm
meine Hand,
denn ich hatte nicht erkannt,
Dass ein Ghul ein Ghul nun ist.
Und wirklich
gerne
Hände frisst.
Nachdem er mir
die Hand abnagte
war es dies, was er mir sagte:
Ich danke dir für deinen Mut.
Nun geht es mir
so richtig
gut.
Als er sich dann
hinfort bewegte
und meine Faust vor Wut erbebte,
sah ich, was mein Herz erquickte:
Dass er
an meiner Hand
erstickte.
Und die Moral von der Geschicht,
fremde Hände frisst man nicht.
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